Schule am Schiffshebewerk - Duvenbornsweg 5a - 21379 Scharnebeck - 041 36 - 91 29 50

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Gliederung des Schulprogramms

 

I. Eckdaten der Schule

 

I.I Lage, Gebäude- und Raumbestand sowie Ausstattung………..  …        Seite 3

 

I.II Zur aktuellen Situation ………………………………………………..        Seite 4

II. „Ist-Zustand“ …………………………………………………………..….      Seite 8

 

III. Das Leitbild……………………………………………………………….     Seite 22

 

IV. „Soll-Zustand“ / Ziele und deren Umsetzung………..………………… Seite 24

 

V. Evaluation………………………………………………………………….   Seite 30


 

 

I. Eckdaten der Schule (Wer und wo wir sind)

I.I Lage

Der Zugang der Schule am Schiffshebewerk befindet sich in der Adendorfer Str. 11 (rechts neben den Parkplätzen) in 21379 Scharnebeck (Landkreis Lüneburg) bzw. im Duvenbornsweg 5a (Busparkplatz); unsere Schule ist Teil des Schulzentrums Scharnebeck, zudem ebenfalls das Bernhard-Riemann-Gymnasium gehört.

 

Unsere Kontaktdaten:

Schule am Schiffshebewerk

Oberschule Scharnebeck

Duvenbornsweg 5a

 

21379 Scharnebeck

 

 

Tel. 04136 – 912950/51

Fax: 04136 – 912959

 

www.schule-am-schiffshebewerk.de

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I.II Zur aktuellen Situation


  1. Allgemeine Situation

Die Schule am Schiffshebewerk befindet sich im Schulzentrum Scharnebeck der ländlich strukturierten Samtgemeinde Scharnebeck (8 Gemeinden, ca. 15.000 Einwohner) im nordöstlichen Raum der Hansestadt Lüneburg und ist eine Schule des Landkreises Lüneburg. Sie umfasst derzeit ca. 610 Schülerinnen und Schüler und rund 50 Personen des lehrenden und nichtlehrenden Personals.

Die Sozialstruktur der Gemeinde lässt sich als „gutbürgerlich“ beschreiben. Da der Landkreis Lüneburg eine attraktive Wohngegend im Großraum Hamburg darstellt, scheint die Prognose der Schülerzahlen auf dem erreichten Niveau nach einer in den letzten Jahren leicht rückläufigen Tendenz nun relativ stabil zu sein; wir erreichen derzeit eine Vierzügigkeit in der Oberschule. Die Zahl der Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund ist prozentual eher gering und stellt uns vor keine besonderen Herausforderungen.

Die Samtgemeinde Scharnebeck beheimatet insgesamt vier Grundschulen mit Standorten in Scharnebeck, Hohnstorf (mit der Außenstelle in Echem), Artlenburg und Brietlingen. Drei der Grundschulstandorte werden ebenfalls von anderen weiterführenden Schulen umworben (Artlenburg und Brietlingen von der Oberschule in Adendorf am westlichen Rand, Hohnstorf / Echem von der Realschule bzw. der Hauptschule in Bleckede am östlichen Rand der Samtgemeinde), der Landkreis hält entsprechende Buslinien vor. Dadurch ist die Grundschule in der Gemeinde Scharnebeck die einzig konstant an uns abgebende Grundschule. Man kann also insgesamt aufgrund unserer zentralen Lage dieser drei weiterführenden Schul-standorte von einer erheblichen äußeren Mitbewerberstruktur auf der Ebene der Haupt-, Real- und Oberschulen sprechen.

 

B. Zur besonderen Situation der Schule:

 

1. Lage im Schulzentrum

Die Schule am Schiffshebewerk befindet sich als Oberschule im Schulzentrum Scharnebeck, in dem ebenfalls das Bernhard-Riemann-Gymnasium beheimatet ist, zu dem wir sehr gute Kontakte unterhalten. Der Gebäudebestand des Schulzentrums stammt in wesentlichen Teilen aus den beginnenden 70er Jahren des letzten Jahrhunderts. Er unterlag in der Folgezeit in der Nutzung einem permanenten Wechsel, etwa durch die Einrichtung des Gymnasiums (1972), die Schließung der Orientierungsstufe (2004) und die Zusammenlegung der Hauptschule am Schiffshebewerk mit der Elbmarsch-Realschule im Jahre 2010. So wurden die Gebäudestrukturen wiederholt modernisiert, um die Klassen-, Fach- und Verwaltungsräume der jeweiligen Nutzung anzupassen. Dadurch splitterte sich der Raumbestand auf viele unterschiedliche Flure auf, was eine Identifikation der Schülerinnen und Schüler mit „ihrer“ Schule sehr erschwerte. Inzwischen ist die Raumsituation aber weitgehend geklärt und die Oberschule ist zu einem neuen, durch den Verwaltungstrakt verbundenen, Komplex geworden.

 

2. Innere Schulstruktur

Neben der äußeren Mitbewerberstruktur (s.o.) ergibt sich aus unserer Lage am Standort eines Schulzentrums auch eine innere, denn der Weg in die nächsthöhere Schulform des Gymnasiums ist lediglich „eine Glastür“ entfernt, sodass wir regelmäßig erleben, dass viele Eltern unmittelbar vor der Anmeldung der 5. Jahrgänge doch entgegen der ersten Trendmeldung diesen Weg zur höchsten Schulform wählen. Gleichzeitig erleben wir einen erheblichen Rückstrom von der nächsthöheren Schulform in den Folgejahrgängen.

 

3. Laufende Modernisierung

Ein weiterer wesentlicher Aspekt der äußeren Mitbewerberstruktur war in der Vergangenheit durch die veraltete Bausubstanz des Zentrums gegenüber den genannten anderen Schulstandorten gegeben; der Landkreis hat hierauf vor einigen Jahren mit dem Beschluss der Komplettsanierung des Zentrums zur Standortsicherung reagiert. Die Modernisierungsarbeiten befinden sich momentan im 5. von sieben Bauabschnitten. Die bisher hochwertig sanierten Bereiche erstrahlen in neuem Glanz und mit Abschluss der Sanierungen (ca. 2015) ist die Schule quasi neuwertig.

 

4. Containerklassen

Um Platz für die seinerzeit Anfang des Jahrtausends noch wachsenden Schülerzahlen zu schaffen, wurden in der Vergangenheit zusätzlich zu den vorhandenen allgemeinen Unterrichtsräumen Containerklassen errichtet; diese spielen derzeit in der Modernisierungsphase und der damit verbundenen Reduzierung der nutzbaren Räume mit z.Zt. 3 Containerklassen noch eine Rolle. Nach Abschluss der Modernisierung des Schulzentrums (ca. 2015) wird der gesamte Pausenraum noch großzügiger werden.

 

5. Ganztagsschule

Die ehemalige Hauptschule am Schiffshebewerk und die Elbmarsch-Realschule wurden 2009, ein Jahr vor ihrer Zusammenlegung 2010, offene Ganztagsschulen. Das Ganztagsschulangebot befindet sich derzeit stark in der Umwandlung. Seit 2011/12 haben wir das Angebot fast ausschließlich auf eine Betreuung durch Lehrkräfte im Nachmittagsbereich umgestellt (offene Ganztagsschule). Mit diesem Schuljahr (2013/14) setzt sich die teilgebundene Ganztagsschule aufsteigend im zweiten Jahr mit zwei verpflichtenden Nachmittagen für das 6. Schuljahr fort; die Jahrgänge 7-10 können weiterhin die offenen Ganztagsangebote nutzen.  

 

6. Leitungssituation

Mit Beginn des Schuljahres 2012/13 wurde Herr Blume 2. Konrektor unserer Oberschule. Seit April 2013 ist die Stelle der Direktorstellvertreterin besetzt und wird von Frau Lange (altes HS-Kollegium) ausgefüllt, die bereits die Hauptschule in ihrem letzten halben Jahr kommissarisch leitete. Damit ist die jahrelang unbefriedigende Stellensituation endlich geklärt und die doch umfangreiche Arbeitslast in der Schulleitung verteilt sich nun auf mehr Schultern. Die 4. Schulleitungsstelle (Didaktische Leitung) ist noch unbesetzt.

 

7. Schulinspektion

Die Haupt- und Realschule Scharnebeck wurde als juristischer Vorgänger der Oberschule im Jahre 2011 von der Niedersächsischen Schulinspektion mit Erfolg überprüft; das Ergebnis kann bei der Schulleitung eingesehen werden.

 

Mit diesen Ausführungen beschließen wir die Beschreibung der allgemeinen Schulsituation, bitte blättern Sie nun zu unserem pädagogischen Ist-Zustand um.

 

 

II. „Ist-Zustand“
Untergliederung für den „Ist-Zustand“

 

  1. Förderung und Forderung
  2. Integration
  3. Kooperation mit Fördereinrichtungen
  4. Maßnahmen zur sonderpädagogischen Förderung
  5. Besondere Formen der Unterrichtsorganisation
  6. Förderung von selbstständigem Lernen / Methodentraining
  7. Teamarbeit / Projektarbeit
  8. Teilgebundene Ganztagsschule
  9. Offene Ganztagsschule
  10. Freiwillige Arbeitsgemeinschaften
  11. Außerschulische Schülerwettbewerbe      
  12. Berufliche Orientierung
  13. Profilbildung
  14. Schullaufbahnberatung
  15. Beteiligung an Modellversuchen und Pilotprojekten
  16. Schülerbeteiligung / Schüleraktivitäten
  17. Klassenfahrten
  18. Schulveranstaltungen
  19. Angebote zur gesellschaftlichen Bildung
  20. Informationsmöglichkeiten

21. Zusammenarbeit mit anderen Schulen

22. Vernetzung in der Region / in der Gemeinde / in der Samtgemeinde

     Scharnebeck

23. Anwärterausbildung und Praktikantenbetreuung


1. Förderung und Forderung

  • Die Schule bedient sich in den drei Langfächern Deutsch, Mathematik und Englisch für die Jahrgangsstufen 5-9 der Diagnosesoftware aus dem Bildungshaus eines führenden Schulbuchverlages, um mit den angebotenen Materialien zu fordern und zu fördern. Im Förderbereich besteht an drei Tagen in der Woche die Möglichkeit zur Teilnahme an der „Hausaufgabenbetreuung“ im Nachmittagsbereich, um betreut an seinen Fördermaterialien zu arbeiten.
  • In den 5. Klassen der Oberschule nehmen alle Schüler/innen zur Förderung und Forderung an jeweils einer zusätzlichen Unterrichtsstunde in Mathematik, Deutsch und Englisch teil.
  • Es gibt – in den 5. Klassen verbindlich - Förderplangespräche an den letzten Unterrichtstagen vor den Herbst- bzw. Osterferien sowie die Zeugnisübergabe im Beisein der Eltern.

 

2. Integration

  • Die Schule am Schiffshebewerk erarbeitet gemeinsam mit der Kurt-Löwenstein-Schule (Schule für Lernhilfe) in Bleckede ein Konzept für die Zusammenarbeit.
    • Die Förderschule in Bleckede sichert bereits die sonderpädagogische Grundversorgung in der Grundschule Scharnebeck, indem sie zwei Lehrerstunden pro Woche und Klasse abordnet. Zukünftig sollen auch in der Oberschule Scharnebeck Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten, Sprachstörungen und Verhaltensauffälligkeiten wohnortnah gefördert werden. Außerdem wird versucht, die Entstehung einer Lern-, Sprach- und Verhaltensstörung zu erkennen und deren Entwicklung durch präventive Maßnahmen vorbeugend entgegenzuwirken.
    • Regionales Konzept bedeutet, dass alle Schüler und Schülerinnen des Einzugsbereiches erst in der GS Scharnebeck und später in der Oberschule Scharnebeck beschult werden. Ein vermuteter sonderpädagogischer Förderbedarf wird während der Beschulung überprüft und bei Bedarf festgestellt.
    • Bei einem sonderpädagogischen Förderbedarf im Bereich Lernen werden die Schülerinnen und Schüler zieldifferent nach den Richtlinien der Förderschule unterrichtet. Die Förderschwerpunkte Sprache, emotional-soziale Entwicklung, Hören und Sehen werden zielgleich nach den Kerncurricula der Haupt-, Real- und Oberschule unterrichtet.

3. Kooperation mit Fördereinrichtungen

Es besteht eine Zusammenarbeit mit dem Mobilen Dienst im Bereich Sehen der NLSchB, Regionalabteilung Lüneburg (Herr Licht), da wir zwei stark sehbehinderte Kinder in der 10. Klasse beschulen. Hier kommt es zu anlassbezogenen Besprechungen durch den Klassenlehrer und/oder die Schulleitung und der die Kinder betreuenden Kraft.

 

4. Maßnahmen zur sonderpädagogischen Förderung

Zurzeit sind zwei Förderschullehrerinnen mit 8 Stunden von der Kurt-Löwenstein-Schule in Bleckede an die Schule am Schiffshebewerk Scharnebeck abgeordnet.

Die Formen der Zusammenarbeit zwischen Förder-, Haupt-, Real- und Oberschullehrkräften werden auf den Einzelfall abgestimmt und angepasst. Grundsätzlich gibt es folgende Möglichkeiten:

  • Unterricht im Team
  • Zusammenstellung einer Förderkleingruppe, auch klassenübergreifend
  • Einzelhilfe im Unterricht
  • Einzelunterricht, begleitende Diagnostik
  • Beratung im Rahmen von Teamgesprächen
  • Erarbeitung von Förderplänen im Team
  • Beratung bei der Auswahl von Unterrichtsmaterial
  • Bereitstellung von Unterrichtsmaterial
  • Unterstützung bei Elterngesprächen
  • Unterstützung bei Zeugnisformulierungen

 

5. Besondere Formen der Unterrichtsorganisation

  • Besuch des Schülerlabors der GKSS in Geesthacht zum Thema „Wasseranalytik“ in Klasse 10
  • Fachbereich Sport: Kursprinzip im 10. Jahrgang

 

6. Förderung von selbstständigem Lernen / Methodentraining

  • An mehreren Unterrichtstagen im Jahr werden mit den Schüler/innen Methoden trainiert, die selbstständiges Lernen erleichtern sollen.

 

7. Teamarbeit / Projektarbeit

  • Im Laufe eines Schuljahres werden verschiedener Projektwochen (z.B. „Fit fürs Leben“ in Jahrgang 7 oder dem „Bewerbungstraining“ in Jahrgang 9) bzw. Projekte (z.B. Gestaltung der gemeinsamen Buß- und Bettagsfeier in der Kirche der Gemeinde durch die Organisation und Durchführung mit starker Schülerbeteiligung beider Schulformen) durchgeführt.
  • Teamarbeit wird in vielen Zusammenhängen gelebt und gelernt, so z.B. bei den Sportveranstaltungen der Schule (z.B. Faschings-Sportfest oder der Teilnahme an „Jugend trainiert für Olympia“), bei der wiederkehrenden Betreuung der Grundschulkinder (4.Klasse) durch höhere Klassen unserer Schule beim Grundschulsportfest zum Kennen lernen des Zentrums vor dem Übergang auf die weiterführende Schule.


8. Teilgebundene Ganztagsschule

  • An zwei Tagen in der Woche (Dienstag und Donnerstag) haben die jetzigen 5. und 6. Klassen als neue Oberschulklassen verbindlich 7. und 8. Stunde Unterricht.

 

9. Offene Ganztagsschule

  • An drei Tagen in der Woche (Montag, Dienstag und Donnerstag) halten wir offene Ganztagsangebote im Nachmittagsbereich für die Jahrgänge 7 bis 10 vor; montags auch für den 5. und 6. Jahrgang.
  • Die Angebote erstrecken sich auf die Zeit von 13.45 -15.15 Uhr.
  • Nach zwei Jahren der „Erprobung“ sind wir von dem System der „Außenanbieter“ abgerückt und gestalten unser Angebot bis auf eine bewährte Ausnahme ausschließlich über Lehrkräfte.
  • Die Angebote umfassen neben der Hausaufgabenbetreuung an allen drei Tagen musische (Band, Gitarre für Anfänger), sportliche (Fußball, American Sports) und weitere Angebote (Kochen, Schmieden…).

10. Freiwillige Arbeitsgemeinschaften

  • Mofa-AG (zur Erlangung der Fahrberechtigung)
  • Konfliktlotsen-AG (Schüler helfen Schülern bei Streitigkeiten)
  • Buslotsen-AG (sicherer Busparkplatz)
  • Schulsanitäter-AG in Kooperation mit DRK und dem Bernhard-Riemann-Gymnasium (BRG)
  • Talentschmiede (Kreativwerkstatt für Aufführungen)
  • Führerschein-AG als Vorbereitung auf das „begleitete Fahren ab 17“ in Kooperation mit dem BRG

 

11. Außerschulische Schülerwettbewerbe

In den letzten Jahren haben wir beispielsweise an folgenden Wettbewerben teilgenommen:

  • Schülermusikwettbewerb des Landkreises Lüneburg 2011 + 2013
  • Mathe-Känguru der 7. Klassen seit mehreren Jahren
  • Fußball: Jugend trainiert für Olympia (Jungen und Mädchen)
  • Handball: Jugend trainiert für Olympia (Mädchen)
  • Volleyballturnier der Landkreisschulen
  • Hallenfußballturnier der Landkreisschulen (Jungen)

 

12. Berufliche Orientierung

  • Stärkung / Ausbildung der Persönlichkeit zur Erreichung der Ausbildungsreife (Kultur des wertschätzenden Umgangs miteinander und damit die Förderung der Entwicklung von Selbstachtung, Selbstvertrauen und Würde, Projektwochen, z.B. „Fit für’s Leben“, Einbindung in die gewählten Schülervertretungsstrukturen in den Gremien, Angebote zum sozialen Engagement und zur Übernahme von Verantwortung in der Schule, z.B. Buslotsenprojekt, Konfliktlotsenarbeit, Pausenaufsichten, Würdigung besonderer Leistungen, z.B. im Rahmen der Entlassfeiern durch den Landkreis und den Förderverein der Schule…)
  • 2-3 (!) Betriebspraktika in den Jahrgängen H8/R8, H9/R9 und H10
  • Kooperation mit der Handwerkskammer Lüneburg-Braunschweig-Stade zur Berufsfeldorientierung im Jahrgang H 8
  • Betriebsbesichtigungen und Betriebserkundungen  
  • jährliche Praktikumsmesse (Schüler/innen der 9. Klassen stellen Schüler/innen der 8. Klassen ihre Praktikumsberufe und –betriebe vor)
  • Jährliche Teilnahme am Zukunftstag
  • monatliche Beratungsangebote durch die Agentur für Arbeit in der Schule
  • Bewerbungstrainings, z.T. mit außerschulischen Partnern im Rahmen einer Projektwoche „Bewerbung“
  • Profilbildung mit vier (!) Profilen im 9. und 10. RS-Jahrgang
  • Kooperation mit dem Schiffshebewerk Scharnebeck, insbesondere im Bereich Profil Technik
  • schuleigene Berufsmesse im Zwei-Jahres-Takt
  • Informationen über die Angebote nach dem Verlassen unserer Schule in Kooperation mit externen Partnern, z.B. der Agentur für Arbeit, den Berufsbildenden Schulen, JobVital und den allgemeinbildenden Gymnasien
  • Tagesbesuche im BIZ
  • Besuch des Berufsfindungsmarktes in der BBS am Schwalbenberg
  • Seit 2010 Durchführung des Projekts Berufseinstiegsbegleitung-Bildungsketten nach der Richtlinie zur Durchführung des Sonderprogramms Berufseinstiegsbegleitung im Rahmen der BMBF-Initiative „Abschluss und Anschluss – Bildungsketten bis zum Ausbildungsabschluss“. Das Verhindern von Schulabbrüchen und die Verbesserung der Übergänge von der Schule in die duale Berufsausbildung sind das Ziel der Bildungsketten-Initiative des BMBF. Eine präventive Förderung und eine Berufsorientierung, die bereits in der Schulzeit ansetzen stehen dabei im Mittelpunkt der Betrachtung: Förderbedürftige Jugendliche werden auf Ihrem Weg bis zum Ausbildungsabschluss begleitet.

 

13. Profilbildung

  • Im 9. und 10. Realschuljahrgang werden den Schüler/innen alle 4 Profile (Wirtschaft, Soziales, Technik und Sprachen) angeboten.
  • Es gibt einen klassen- und schulformübergreifenden Sportunterricht im 10. Jahrgang.
  • Die Schule ist als Mofa-Schule offiziell zertifiziert und bildet laufend Schülerinnen und Schüler für den Erwerb der Mofaprüfbescheinigung theoretisch und praktisch aus.
  • Es besteht ein schulformübergreifender WPK-Unterricht im Band 2 aller Jahrgangsstufen.

 

14. Beteiligung an Modellversuchen und Pilotprojekten

  • Im Rahmen des BMU (Bundesministerium für Umwelt)-Förderprogramm Solarsupport (erneuerbare Energien sichtbar machen) hängt im Flur vor dem naturwissenschaftlichen Trakt ein Display, auf dem die Stromgewinnung der Photovoltaik-Anlage auf dem Dach unserer Schule sichtbar gemacht wird.
  • Als Teilnehmer an der Initiative „Anschluss und Abschluss – Bildungsketten bis zum Ausbildungsschluss“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) haben wir Herrn Wiede und Herrn Erler als Berufseinstiegsbegleiter unterstützend mit einem eigenen Büro in der Schule.

 

15. Schullaufbahnberatung

  • Die Schullaufbahnberatung wird von den Fachlehrerkräften des Fachbereiches Arbeit/Wirtschaft, im Rahmen der Schulsozialarbeit durch Herrn Hanstedt und Herrn Sasse, den Beratungslehrer Herrn Brinkmann und von Frau Zerbin-Münstedt von der Agentur für Arbeit (z.Zt. vertreten durch Frau Freese-Ostermann) bei ihren monatlichen Beratungsangeboten in der Schule angeboten.
  • Für einen Teil der Schülerinnen und Schüler findet die Schullaufbahnberatung auch in der Teilnahme am Projekt „Anschluss und Abschluss – Bildungsketten bis zum Ausbildungsschluss“ durch Herrn Wiede und Herrn Erler vom BNW statt.

 

16. Schülerbeteiligung und Schüleraktivitäten

  • Herr Niermann organisiert als derzeitige SV-Lehrkraft die regelmäßige SV-Arbeit und somit die Schülerbeteiligung in den Gremien und die davon unabhängigen Schüleraktivitäten.
  • In der Gesamtkonferenz sind Schüler/innen aus allen sechs Jahrgängen vertreten.

 

17. Klassenfahrten

  • Jeweils in den Stufen 5/6, 7/8 und 9/10 findet in der Regel eine Klassenfahrt statt, die durch die Klassenlehrkraft begleitet wird.
  • Zusätzlich finden in der Regel im Jahr zwei Austauschfahrten (meist 8./9. Jahrgang) zu unseren Austauschschulen in Polen und in Frankreich statt, die jeweils auch einen Gegenbesuch bei uns in Scharnebeck beinhalten (siehe hierzu auch Pkt. 7.1).
  • Unsere Schule ist außerdem bei den jährlichen Studienfahrten des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) mit einer Lehrkraft und/oder der Schulleitung vertreten.
  • Die Klassenfahrten finden in aller Regel innerhalb Deutschlands statt; Ausnahmen sind z.B. die Fahrten der 10. Hauptschulklassen mit dem VDK an die großen Kriegsgräberstätten, diese können im europäischen Ausland (z.B. in den Niederlanden) liegen.

 

18. Schulveranstaltungen

An unserer Schule gibt es eine Vielzahl von Schulveranstaltungen als feste Rituale des Schuljahres:

  • Das Schuljahr beginnt mit einer Schülervollversammlung der Jahrgänge 6-10 am ersten Schultag nach den Sommerferien, hier werden die neuen Lehrkräfte vorgestellt, wichtige Informationen (z.B. zu den WPK- oder den SV-Wahlen) ausgegeben usw.
  • Am zweiten Schultag erfolgt die Aufnahme unserer neuen 5. Klassen in einem feierlichen Rahmen, u.a. mit Musikbeiträgen älterer Schüler/-innen, der persönlichen Begrüßung eines jeden Schülers / Schülerin durch die Klassenlehrkraft und den Schulleiter „per Handschlag“ und einer Sonnenblume als freundliche Willkommensgeste für jedes Kind.
  • Die 5. Klassen starten ihren Aufenthalt mit den Einführungstagen (Gebäuderallye, Bücherausgabe, Stundenplan, die neuen Mitschüler/-innen erleben…).  
  • Am letzten Tag vor den Herbstferien finden individuelle Förderplangespräche zwischen Klassenlehrkraft, Schüler/in und Eltern in allen Klassen statt. Hierfür fällt der Unterricht an diesem Tag aus.
  • Im November findet für die Eltern der Viertklässler ein Informationsabend über die Angebote der verschiedenen Schulformen unter Mitwirkung des Bernhard-Riemann-Gymnasiums im Forum statt.
  • An den beiden Tagen vor dem „Tag der offenen Tür“ (=Schnuppertag) im Februar findet für die Viertklässler unter Begleitung der Grundschulkollegen ein Grundschul-Sportfest statt (u.a. Abbau von Hemmungen und Ängsten vor dem großen Zentrum), die Betreuung von Grundschulgruppen erfolgt durch „große“ Schüler/-innen unserer Schule.
  • Ende Februar findet dann der Schnuppertag (= „Tag der offenen Tür“) für die Eltern und die Kinder der 4. Klassen statt; während die Eltern zentral Informationen über unsere Schule im Forum erhalten, werden die Kinder von Kollegen eine Stunde „unterrichtet“, sie schnuppern also in die weiterführende Schulform. Eltern und Kinder treffen sich anschließend in einem von Schülern betreuten Schülercafe wieder, wo Kollegen und Schüler/-innen verschiedener Jahrgänge zur informellen Information bei Kaffee, Tee, Saft und Kuchen warten.
  • Im Dezember erfolgt in den letzten Schultagen die Schul-Weihnachtsfeier mit vielen Beiträgen verschiedener Schülerinnen und Schüler. Zusätzlich findet für die 10. Klassen am Buß- und Bettag eine Feier zum Thema „Frieden“ statt.
  • Ende Januar erfolgt die individuelle Zeugnisausgabe im Schulhalbjahr an die Schüler/-innen mit Eltern im Bereich der OBS-Klassen verbindlich. Der Schulvorstand empfiehlt die individuelle Zeugnisausgabe für alle Klassen.
  • Anfang Februar erfolgt nach der Zeugnisausgabe der Fachlehrer-Elternsprechtag für alle Klassen.
  • Zum Rosenmontag und Dienstag gibt es jährlich ein Faschings-Sportfest in der großen Halle.
  • Am letzten Schultag vor den Osterferien (alternativ: im April) finden individuelle Auswertungsgespräche zu den Förderplänen mit Schüler/innen und Eltern statt. Auch hierfür fällt der Unterricht an diesem Tag aus. Der Schulvorstand empfiehlt diese Verfahrensweise für alle Klassen.
  • Die Ausgabe der Abschlusszeugnisse erfolgt in einem feierlichen Rahmen mit Ehrengästen, Kollegen, Eltern, Verwandten und Schülern in einer zentralen Abschiedsveranstaltung im Forum mit Musikbeiträgen, festlicher Kleidung, eigenen Beiträgen der Schüler sowie den obligatorischen Auszeichnungen für besondere Leistungen.
  • Abends findet jedes Jahr ein durch die Schüler/-innen und mit Elternhilfe organisierter Abschlussball der Entlassklassen statt.
  • Nach dem Abschied der „Großen“ führen die verbliebenen Klassen in den letzten Schultagen jährlich abwechselnd entweder einen Sponsorenlauf oder ein Sommerfest am nahen Inselsee durch.
  • In dieser Zeit finden auch jedes Jahr in Zusammenarbeit mit dem Bernhard-Riemann-Gymnasium die „Waldjugendspiele“ aller 5. Klassen mit anschließender Siegerehrung im Forum statt.

Weitere Aktivitäten wie z.B. Theateraufführungen in der Schule, der Besuch von Theaterveranstaltungen und Ausstellungen außerhalb der Schule, Tagesexkursionen etc. finden nach Angebot und Nachfrage im Laufe eines jeden Schuljahres statt, siehe hierzu auch die Quartalsbriefe.

 

19. Angebote zur gesellschaftlichen Bildung

  • Angebote zu nicht-extremistischen Sicht- und Verhaltensweisen: Theateraufführungen in der Schule (z.B. „Der Kick“ vom Schauspielkollektiv Neues Schauspiel Lüneburg), Zusammenarbeit mit der Polizei Lüneburg (Hr. Hose), Auseinandersetzung mit Krieg und Extremismus durch den Besuch von Gedenkstätten (z.B. Neuengamme), Klassenfahrten zu Kriegsgräberstätten in Zusammenarbeit mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge in H10, Betreuung der Kriegsgräberstätte in Hittbergen, Stadtführungen der Geschichtswerkstatt in Lüneburg…
  • positive, gewaltfreie Strategien zur Konfliktbewältigung: Angebote durch den Beratungslehrer und die Schulsozialarbeiterin, die Schülervertretung, die Lehrkräfte und die Konfliktlotsen; Vorbildfunktion in gewaltfreien Formen der Auseinandersetzung; Einsatz von Buslotsen; Verankerung des Klassenrats in allen Klassen, ein Patenschaftsmodell älterer Schüler/-innen (10.Klasse) für die Schüler/-innen der 5.Klassen…
  • Angebote zur Umwelterziehung: Klassendienste für Müll, Heizung, Licht, Umwelt-WPK, Schulgarten, Mülltrennung, Teilnahme am BMU (Bundesministerium für Umwelt)-Förderprogramm Solarsupport (erneuerbare Energien sichtbar machen), erfolgreiche Teilnahme am Projekt des Landkreises Lüneburg „Energiesparen an Schulen“…
  • kulturelle Angebote: Theater in der Schule, Besuch von Theatern und anderen kulturellen Veranstaltungen in Lüneburg und Hamburg, Literatur-WPK, Kunstausstellungen innerhalb und außerhalb der Schule (z.B. im Frühjahr 2011 mit dem Bernhard-Riemann-Gymnasium „Pleased to meet you“), Teilnahmemöglichkeit an Musik- und Tanzangeboten über den FB Musik, Besuch der Schulkinowochen, Teilnahme an Zeitungsleserprojekten der Landeszeitung, Lesewettbewerb…
  • Gesundheitsförderung durch Bewegungsangebote: durchgängig 2 Stunden Sport für alle Klassen/Woche, attraktive Spielgeräte im Außengelände wie der Gurtsteg, Basketballkörbe, Beachvolleyballfeld, sanierter Bolzplatz, Außentischtennisplatten, Wippen, Schaukeln, Seilklettergerüst, „Polyp“, Spielausleihe in den Pausen durch die SV (erneuter Start nach der Sanierungsphase im Sommer 2012 über die Schülervertretung im SV-Raum in Eigenverantwortung), zusätzliche Sportangebote im Nachmittagsbereich, verbindlicher Schwimmunterricht im Jg. 5 für Nichtschwimmer, kontinuierliche Teilnahme an „Jugend trainiert für Olympia“… und weitere Angebote z.B. Theateraufführungen in der Schule „Flasche leer““ vom Schauspielkollektiv Neues Schauspiel Lüneburg zum Thema Alkoholmissbrauch, Hauswirtschaftsangebote, Mittagstisch in der Schule…

 

20. Informationsmöglichkeiten

Über diese Aktivitäten können sich Eltern (und andere interessierte Personen) folgendermaßen informieren:

  • Es gibt regelmäßig zum Ende eines Quartals den sog. Quartalsbrief der Schulleitung an alle Eltern über die Schüler (zusätzliche Veröffentlichung auf unserer Homepage), in dem über die wichtigsten Ereignisse der vergangenen drei Monate berichtet wird.
  • Die Homepage www.schule-am-schiffshebewerk.de dient als weitere Informationsplattform.
  • Jeder Schüler / jede Schülerin hat an unserer Schule ein Schülerbuch für kurze Informationswege zwischen Elternhaus und Schule mit wöchentlicher Gegenzeichnung.

 

 

21. Zusammenarbeit mit anderen Schulen

  • Zusammenarbeit mit dem Gymnasium im Schulzentrum Scharnebeck
    (z.B. gemeinsame Fortbildung zu Amokläufen in 2012 und zum Thema Schulrecht in 2013), regelmäßige Schulleiter-Dienstbesprechungen, Wechsel von Schülern z.B. von Oberschule ans Gymnasium und umgekehrt)
  • Grundschulen der Samtgemeinde
  • Schüleraustausch mit Polen und Frankreich

 

22. Vernetzung in der Region / in der Gemeinde / in der Samtgemeinde

  • Kooperation mit dem Schiffshebewerk in Scharnebeck im Zusammenhang mit der Berufsorientierung
  • Kooperation mit dem TZH (Technologie Zentrum Handwerk) der Handwerkskammer Lüneburg-Braunschweig-Stade
  • Kooperation mit der Ortshandwerkerschaft Scharnebeck
  • Kooperation mit PädIn
  • Kooperation mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.
  • Kooperation mit dem DRK

 

23. Anwärterausbildung und Praktikantenbetreuung

Die Schule am Schiffshebewerk übernimmt seit Jahren Verantwortung für die Ausbildung neuer Lehrkräfte, indem jedes Jahr Lehrer im Vorbereitungsdienst in unserer Schule ihre Ausbildung betreut beenden können. Auch Praktikant/innen aus dem Lehramtsstudiengang der Leuphana Universität Lüneburg werden immer wieder aufgenommen und zum gegenseitigen Gewinn betreut.

 

 

III. Unser Leitbild

1. Unser Umgang miteinander

Wir praktizieren einen respektvollen, toleranten und gewaltfreien Umgang miteinander. Dazu gehören Aufrichtigkeit, Umsicht, Hilfsbereitschaft und Achtung der anderen.

Alle an unserer Schule Beteiligten sehen diese als die ihre an und bemühen sich ein Umfeld zu schaffen, in dem sie sich wohl fühlen. Alle gehen fair miteinander um und fühlen sich füreinander verantwortlich.

 

2. Stärkung der Schülerpersönlichkeit

Unsere Schule hat die Aufgabe, die Schülerinnen[1] auf ein verantwortungsvolles Handeln in der Gesellschaft vorzubereiten.

Wir legen besonderen Wert darauf, dass unsere Schülerinnen Selbstachtung und Würde entwickeln und erleben und Verantwortung für sich und andere übernehmen.

Unsere Schule fördert die individuellen Fähigkeiten und die Kreativität der Schülerinnen. Sie setzt sich dafür ein, Schwächen auszugleichen und Stärken zu unterstützen.

 

3. Lernkultur

Unser Ziel ist es, durch einen motivierenden Unterricht die Lern- und Leistungsbereitschaft zu fördern.

Daraus resultiert die Förderung der Berufsfähigkeit auf der Basis einer grundlegenden Arbeitshaltung, d.h. Pünktlichkeit, Verlässlichkeit, Sorgfalt und Teamfähigkeit.

 

4. Aufgaben einer Lehrerin

Wir Lehrerinnen verstehen uns als gelebtes Vorbild in Haltung und Auftreten, um nachhaltig Wissen und Werte zu vermitteln.

Wir begleiten unsere Schülerinnen in ihrem Entwicklungsprozess durch den Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung.

 

5. Kooperation

Wir arbeiten intensiv und engmaschig mit den Erziehungsberechtigten zusammen.

Unsere Schule ist wichtiger Bestandteil des sozialen Netzwerkes unserer Gemeinde.

 

6. Mitwirkung

Lehrerinnen, Eltern und Schülerinnen setzen sich gemeinsam in unterschiedlichen Gremien über Stärken und Schwächen der Schule auseinander und arbeiten aktiv an einer positiven Weiterentwicklung.

Die Schülerinnen wirken bei der Gestaltung von Schulveranstaltungen mit, indem sie in die Planung einbezogen werden und an der Ausgestaltung und Auswertung beteiligt sind.

 

VI. Ziele und deren Umsetzung

 

Allgemeine Ziele

Die Schule unterstützt den Erziehungsprozess und begleitet ihn fördernd z.B. durch Förderplangespräche, individuelle Zeugnisübergabe oder Rückmeldungen an die Eltern bei Bedarf.

Schüler lernen Vertrauen in sich selbst aufzubauen und für sich selbst Verantwortung zu übernehmen im Rahmen von Sonderaufgaben wie Klassensprecher, Klassendienste, Schülersanitäter, Buslotsen, Konfliktlotsen u. ä.

Schüler werden im Sinne des §2 des NSchG zu friedfertigen und verantwortungsvollen Mitgliedern der Gesellschaft erzogen. Sie lernen Menschen zu achten und andere Meinungen zu respektieren durch Kommunikationsregeln, Konfliktlotsen, Buslotsen und Schülersanitäter, Schüleraustausche mit Frankreich und Polen, aktive Friedensprojekte und weitere Angebote.

Außerdem verpflichtet sich die Schule zur Förderung des Umweltbewusstseins durch verschiedene Projekte wie z.B. „Energiesparen an Schulen“, den WPK „Umweltspione“, Umweltschule/ Agenda 21-Schule und weitere Maßnahmen.

 

Kurzfristige Ziele (bis max. 1,5 Jahre)

  • Verpflichtende Einführung der individuellen Zeugnisübergabe im Beisein der Eltern zum Halbjahr in allen Klassen; über die individuelle Zeugnisübergabe zum Schuljahresende entscheidet der Klassenlehrer
    Die Umsetzung obliegt nach einem entsprechendem Beschluss der Gesamtkonferenz allen Lehrkräften, die eine Klasse als Klassenlehrerin / Klassenlehrer betreuen. Je nach Beschlusslage findet die Umsetzung ab dem Schuljahr 2013/14 (Januar 2014) oder spätestens dem Schuljahr 2014/15 (Januar 2015) in allen Klassen statt.
  • Schülerzeitung als WPK im Fach Deutsch in den Klassen 9 und 10

Die Fachleitung Deutsch wird in Kooperation mit dem WPK-Koordinator Herrn Blume beauftragt, spätestens zum Schuljahr 2014/15 die Einrichtung eines entsprechenden Kursangebotes zu prüfen, das Kollegium an geeigneter Stelle über den Stand der Planung zu informieren und bei positiver Bescheidung des Anliegens die erforderlichen Umsetzungsschritte vorzunehmen.

  • Verbesserte Gestaltung der Informationswände

Die Schaukästen werden auf einem aktuellen Stand gehalten und mit Informationen zum Unterrichts-, Kurs- und WPK-Angebot gefüllt. Ebenfalls können dort aktuell interessante Ereignisse aus dem Schulleben dargestellt bzw. aus dem Unterricht erwachsene Ausstellungsstücke präsentiert werden. In einem Schaukasten wird eine Fotowand mit Fotos aller Mitarbeiter der Schule am Schiffshebewerk installiert. Zuständig für die Bestandsaufnahme und Umsetzung der Maßnahme ist die LAG „Schulverschönerung“.

  • Aufstockung der Schulsozialarbeit

Die Schulleitung prüft in Kooperation mit PädIn e.V. die Möglichkeiten, die Schulsozialarbeit als wichtiges Instrument in der pädagogischen Begleitung unserer Schülerinnen und Schüler zum nächstmöglichen Zeitpunkt aufzustocken, ggf. zu beantragen und die Gremien der Schule zeitnah über den Stand der Umsetzung zu informieren.

 

  • Vorbereitung auf die „Inklusive Schule“ (FB für das Kollegium und die Schulleitung, Ausbildung von LiVs mit Förderschwerpunkten…)
    Die Schule am Schiffshebewerk nimmt laufend in Vorbereitung auf die Inklusion die gebotenen Möglichkeiten wahr, die angemessen erscheinen, um den Gedanken der Inklusion gemäß den gesetzlichen Vorgaben an und in unserer Schule Wirklichkeit werden zu lassen. Zu diesen vorbereitenden Maßnahmen gehören beispielsweise die Teilnahme von Kolleginnen und Kollegen sowie der Schulleitung an geeigneten Fortbildungen, die Offenheit für die Ausbildung von Lehrkräften im Vorbereitungsdienst mit Förderschwerpunkten an unserer Schule, die Benennung von baulichen und/oder organisatorischen Hemmnissen ggü. den verantwortlichen Stellen, schulinterner Erfahrungsaustausch mit Lehrkräften, die über Vorerfahrungen mit Integrations- und Kooperationsklassen verfügen…

 

  • Erstellung und Umsetzung eines schulischen Suchtpräventions-konzeptes
    Unsere Schule verpflichtet sich, spätestens zum Schuljahr 2014/15 ein Suchtpräventionskonzept unter der federführenden Leitung des Fachbereiches Biologie zu erarbeiten, als offizielles Konzept der Schule in der Gesamtkonferenz zu verabschieden und die notwendigen organisatorischen/inhaltlichen Schritte anzubahnen, damit das Konzept seine Umsetzung erfahren kann.

 

  • Die Wahrung schulischer Interessen durch intensive Begleitung der Baumaßnahmen des Schulträgers (Bauabsprachen, Konsequenzen für die Raum- und Stundenplanverteilung, Abstimmung mit dem BRG, …)
    Die Schulleitung ist verantwortlich für die Wahrung der schulischen Interessen der Oberschule bei der Sanierung/Modernisierung des Schulzentrums Scharnebeck durch den Landkreis Lüneburg. Hierzu nimmt der Schulleiter regelmäßig an den wöchentlichen Baubesprechungen teil, ist Ansprechpartner für die am Bau beteiligten bzw. vom Bau betroffenen Personengruppen (Landkreis Lüneburg, Architekturbüro Horn, Gewerke, Fachingenieure, Kollegium und Hausmeister der Schule…), nimmt notwendige Absprachen mit dem Bernhard-Riemann-Gymnasium vor und informiert regelmäßig in den verschiedenen Gremien über den Bautenstand und die sich ergebenden Konsequenzen.      

 

Mittelfristige Ziele (zw. 1,5 und 3 Jahren)

  • Bewerbungshilfe durch „Praktikumsbörse“ (Verzeichnis der Praktikumsstellen der letzten 5 Jahre)

Die Schule erstellt unter der verantwortlichen Leitung des Fachbereiches AW ein umfängliches Verzeichnis geeigneter Praktikumsstellen für Schülerinnen und Schüler auf der Grundlage der schuleigenen Praktikumserfahrungen der vergangenen fünf Jahre. Die Bewerbungshilfe wird in schriftlicher Form erstellt und steht den Schülerinnen und Schülern in geeigneter Form spätestens zum Ende des Schuljahres 2015/16 zur Verfügung.

 

  • Erstellung eines Gesamtkonzeptes Projekttage/-wochen

Die Schule erstellt ein Gesamtkonzept über die Projekttage und –wochen mit dem Ziel, in möglichst allen Jahrgängen entsprechende Veranstaltungen unter einem thematischen Schwerpunkt gemäß den Anforderungen der Rahmenerlasse („Die Arbeit in der Haupt-, Real-, Oberschule“) durchzuführen. Zu diesem Zweck bringt die Schulleitung das Thema in die entsprechenden Fachkonferenzen und Dienstbesprechungen ein und bespricht mit der Steuergruppe der Schule eine geeignete Form der Umsetzungsplanung.

 

  • Erstellung eines Methodenkonzeptes mit Schwerpunkt „Neue Medien“ (siehe Erlass Oberschule Pkt. 4.9)

Entsprechend der Vorgehensweise „Projekttage“ übernimmt die Schulleitung die Verantwortung für die Anbahnung der Umsetzung einer Erstellung eines Methodenkonzeptes mit dem Schwerpunkt „Neue Medien“.

  • Umgestaltung der Schulhöfe

Neben der laufenden Veränderung der vorhandenen Schulhofstruktur durch die Verbesserung von Spielangeboten (neue Außentischtennisplatten, Basketballkörbe, zwei „Polypen“, neuer Bolzplatz…), dem Anpflanzen neuer Gewächse usw. setzt sich die Schule das Ziel, ein grundlegendes Überdenken der Gestaltung der Schulhöfe vorzunehmen. Dieses Ziel ist sinnvollerweise mit dem Abschluss der Sanierungsarbeiten im Zentrum zu koppeln, da am Ende der Gebäudearbeiten seitens des Landkreises der Schulhof ohnehin in den abschließenden Focus genommen wird. Die Schulleitung stellt die Wahrung der schulischen Interessen und die Beteiligung der Schulöffentlichkeit in diesem Zusammenhang sicher.

 

Langfristige Ziele (mehr als 3 Jahre)

  • Konzept zum Umgang mit verhaltensauffälligen Schülern

Ein weiteres Ziel besteht in der abgestimmten Konzeption des Umgangs mit verhaltensauffälligen Schülerinnen und Schülern. Zu diesem Zweck hat sich bereits eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich zunächst mit den Möglichkeiten einer kurzfristigeren Umsetzung des sogenannten „Trainingsraums“ an unserer Schule beschäftigt. Da eine solche Konzeption aber insbesondere an Stundenressourcen gebunden ist, die wir derzeit nicht verlässlich einschätzen können, ist dieses Ziel trotz aller Wichtigkeit zunächst im langfristigen Focus angesiedelt.

  • Aufbau eines durchgehenden Förder- und Forderkonzeptes ab Jg. 5
    Die Schule hat mit Beginn des 5. Jahrgangs des Schuljahres 2012/13 mit einer neuen Förder- und Forderkonzeption begonnen; der Schwerpunkt liegt hierbei auf der Nutzung der Ganztagsschulstunden in den Langfächern für den Aufbau der Förder- und Forderstruktur. Diese Konzeption wird jährlich durch die Lehrkräfte in den entsprechenden Jahrgängen auf das Folgejahr abgestimmt und ergibt somit mit dem Abschluss des 10. Jahrgangs des Schuljahres 2017/18 eine vollständige Förder- und Forderstruktur.

  • Aufbau der Oberschulstruktur

Seit dem Schuljahr 2012/13 wird an einer Weiterentwicklung des Förder- und Forderkonzeptes gemäß den erlasslichen Vorgaben gearbeitet. Verantwortlich für die weitere Ausgestaltung der Oberschulstruktur ist der Schulvorstand, der hierzu regelmäßig berät und entsprechende Maßnahmen unter Einbeziehung aller an Schule beteiligten Personengruppen über deren Gremien (SV, SER, Geko…) beschließt.

 

  • Konzeption der „Inklusiven Schule“

Mit dem weiteren Auf- und Ausbau aller Schulstandorte zu inklusiven Schulen wird sich die Schule, wenn weitere untergesetzliche Maßnahmen und Regelungen beschlossen sind, in den entsprechenden Gremien befassen und eine entsprechende Umsetzung im Rahmen des geltenden Rechts beschließen. Bis dahin siehe unter kurzfristige Ziele den Punkt „Vorbereitung auf die inklusive Schule“.

 

 

V. Evaluation

 

Die Ergebnisse werden regelmäßig im Schulvorstand oder auf Anregung desselben evaluiert.

 

 

Die Gesamtkonferenz der Schule am Schiffshebewerk hat das vorliegende Schulprogramm am 20. November 2013 einstimmig angenommen.

 

 

Scharnebeck, den 22. November 2013

Griebel

Oberschuldirektor

 



[1] Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird im weiteren Verlauf lediglich die weibliche Form verwandt; selbstverständlich sind damit beide Geschlechter berücksichtigt.

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